{"id":928,"date":"2019-10-07T17:46:56","date_gmt":"2019-10-07T15:46:56","guid":{"rendered":"https:\/\/wp2020.restaurant-sueder.ch\/hirsch-und-reh-was-ist-der-unterschied\/"},"modified":"2019-10-07T17:51:39","modified_gmt":"2019-10-07T15:51:39","slug":"hirsch-und-reh-was-ist-der-unterschied","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.restaurant-sueder.ch\/en\/hirsch-und-reh-was-ist-der-unterschied\/","title":{"rendered":"Hirsch und Reh: Was ist der Unterschied?"},"content":{"rendered":"<p>Ob als zartes Filet, w\u00fcrziges Wildpfeffer aus gebeizter Schulter oder als Geschnetzeltes an s\u00e4miger Sauce: Hirsch und Reh sind auch dank ihrer kurzen Saison eine gern genossene Delikatesse auf unseren Tellern. Dabei gehen viele Geniesserinnen und Geniesser davon aus, dass der Hirsch ein m\u00e4nnliches Reh ist. Das ist jedoch ein Irrtum. Wir kl\u00e4ren auf, was der Unterschied zwischen Reh und Hirsch ist \u2013 und woher der Irrtum stammt.<\/p>\n<h2>Hirsch und Reh: Eine Familie mit wenig Gemeinsamkeiten<\/h2>\n<p>Hirsch und Reh geh\u00f6ren beide zur Familie der Hirsche. Dort h\u00f6ren die Gemeinsamkeiten jedoch bereits auf. So ist der Hirsch in der Regel den Rot- und Damhirschen zuzuordnen. Diese geh\u00f6ren zur Gruppe der Echten Hirsche. Das Reh dagegen ist ein Trughirsch. Es ist die kleinste Hirschart. Das Reh, zur Unterscheidung vom Sibirischen Reh auch Europ\u00e4isches Reh genannt, ist die in Europa h\u00e4ufigste und kleinste Art der Hirsche.<\/p>\n<p>Neben der konkreten Art unterscheiden sich Hirsch und Reh auch in ihrer Erscheinung und Lebensweise. Rehe sind bereits 25 Millionen Jahre alt, w\u00e4hrend Hirsche erst 10 Millionen Jahre auf dem Buckel haben. Damit ist das Reh ein Vorfahre des Hirsches. Rehe erreichen zudem lediglich eine Schulterh\u00f6he von 84 Zentimetern. Hirsche wachsen zu einer echten Erscheinung heran. Sie k\u00f6nnen eine Schulterh\u00f6he von bis zu 190 Zentimetern erreichen. Und: W\u00e4hrend Rehe ausserhalb des Winters ausschliesslich Einzelg\u00e4nger sind, leben Hirsche immer in einer Herde.<\/p>\n<h2>Bambi ist schuld!<\/h2>\n<p>Schuld an dem weit verbreiteten Irrtum ist vermutlich Bambi. Walt Disney machte f\u00fcr seine Verfilmung des Buchs aus dem kleinen Rehbock ein Weisswedelhirschkalb. Der Grund ist einfach: In den USA gibt es keine Rehe. In der deutschen Synchronisation wurde Bambi jedoch wieder ein Rehkitz, w\u00e4hrend der Vater von Bambi ein Hirschbock blieb. Geboren war ein Irrtum, der seit 1942 Verwirrung stiftet.<\/p>\n<h2>Einig beim Geschmack<\/h2>\n<p>Beim Geschmack kommen sich Hirsch und Reh wieder n\u00e4her. So schmecken Geniesserinnen und Geniesser bei beiden Tieren eine Wildnote. Der Hirsch weist dabei einen etwas intensiveren Geschmack auf. Einen guten Ruf haben beide Tiere auf den Tellern. Ihr fettarmes, eiweissreiches Fleisch gilt nicht nur als gesund, sondern auch als eine Delikatesse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob als zartes Filet, w\u00fcrziges Wildpfeffer aus gebeizter Schulter oder als Geschnetzeltes an s\u00e4miger Sauce: Hirsch und Reh sind auch dank ihrer kurzen Saison eine gern genossene Delikatesse auf unseren Tellern. Dabei gehen viele Geniesserinnen und Geniesser davon aus, dass der Hirsch ein m\u00e4nnliches Reh ist. Das ist jedoch ein Irrtum. 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